Die Auswanderung
Mit dem bilateralen Anwerbeabkommen zwischen Griechenland und Westdeutschland (30. März 1960) bringen Züge und das Schiff «Kolokotronis» Migranten in die Fabriken Europas — innerhalb der griechischen Auswanderungswellen etwa 30.000 Kreter, vor allem nach Deutschland, Belgien und in die Schweiz. Am 17. April 1965 wird in München der Verein «Παγκρήτια Ένωση Γερμανίας Ο Μίνωας» gegründet, der erste kretische Verein und die erste griechische regionale Landsmannschaftsorganisation auf dem Kontinent. Es folgen Rüsselsheim (1967), Wiesbaden und Aachen (1973).